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Spenden können
Sie
auf das
Gabenkasse-Konto
Ihrer
Kirchengemeinde, bar in Ihrem Pfarramt
oder direkt auf
das
Konto 55 55 50
bei der Evangelischen Kreditgenossenschaft,
BLZ 520 604 10. |
Von der Landwirtschaft können heute
in Deutschland immer weniger Menschen leben. Viele Bauern mussten in den letzten
Jahren und Jahrzehnten ihre Höfe aufgeben. „Land“ – das ist für die meisten von
uns nur noch das Fleckchen Erde, auf dem das Haus steht und vielleicht noch ein
Stück Garten zu unserer Erholung. Wir brauchen kein Land, um uns ernähren zu
können.
In den Ländern des Südens hingegen
stellt Land für viele Menschen die Lebensgrundlage dar. In den meisten
ländlichen Gebieten ist ein Stück Land oft die einzige Möglichkeit, sich und die
Familie ernähren zu können. Auch die Welternährung hängt daran. Bäuerinnen und
Bauern in den Entwicklungsländern brauchen „Land zum Leben“. Grund und Boden im
eigenen oder im gemeinschaftlichen Besitz – das ist für viele „Grund zur
Hoffnung“.
Doch viele Kleinbauernfamilien
haben nicht genug Land, um davon leben zu können. Ihre Parzellen sind klein, die
Böden schlecht. Die Hälfte aller hungernden Menschen auf der Welt sind
Kleinbauernfamilien, die nicht genügend fruchtbares Land zum Leben haben. Was
ihnen fehlt, haben andere zu viel: Großgrundbesitzer und Konzerne aus dem In-
und Ausland, manchmal sogar fremde Staaten verfügen dort oft über riesige
Ländereien. Darauf werden heute immer häufiger Futtermittel, Energiepflanzen und
andere Exportprodukte angebaut. Wo aber Soja für unsere Schweine oder Zuckerrohr
für unseren „Biosprit“ wächst, dort kann die Ernährung für die einheimische
Bevölkerung nicht mehr gesichert werden.
In Argentinien unterstützt der
„Brot für die Welt“-Partner Asociana die Wichí-Indianer, die im Urwald des Gran
Chaco leben. Großgrundbesitzer und internationale Firmen holen sich dort nicht
nur das Land der Kleinbauern, sondern roden auch illegal den Wald der Wichí, um
Futtermittel für den Export anzubauen. So wird den Kleinbauern und den Wichí das
Land geraubt, das sie zum Leben brauchen und das ihnen auch rechtmäßig zusteht.
Asociana, eine Organisation der anglikanischen Kirche, unterstützt die Menschen,
ihr Recht auf Land bei den argentinischen Gerichten einzuklagen – mit Erfolg! In
jüngster Zeit hat der Oberste Gerichtshof mehreren indigenen Gemeinden Land
zugesprochen.
Die biblische Überlieferung
erinnert uns daran, dass jede bäuerliche Familie ein Stück Land als „Erbteil“
braucht, um auf diesem Land leben und arbeiten zu können. Als König Ahab
gewaltsam das Land des freien Bauern Nabot an sich reißt, lässt Gott den
Propheten Elia dieses Unrecht als Landraub anprangern.
Land zum Leben – Grund zur
Hoffnung: Es darf um Gottes Willen nicht sein, dass Kleinbäuerinnen und
Kleinbauern aufgrund von Profitinteressen anderer ihr Land verlieren.
Land zum Leben – Grund zur
Hoffnung: Dafür setzen wir uns ein. Auch Sie können dazu beitragen: Machen Sie
mit bei der 53. Aktion von „Brot für die Welt“.
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Warnung
In Stuttgart
liegen Informationen vor, dass derzeit Firmen illegal den Namen
"Brot für die Welt" nutzen, um die Kontodaten von Privatpersonen
abzufragen.
Die Anrufer
beziehen sich dabei auf die Zufallsziehung des "Euro Millionen
Clubs" in Zusammenhang mit 50 Jahre "Brot für die Welt". Unter
dem Vorwand, eine Gewinnsumme überweisen zu wollen, fordern die
Betrüger zur telefonischen Angabe der Kontodaten auf. Diese
nutzen sie dann, um illegal Abbuchungen von den Konten zu
tätigen. Als Rückrufnummer wird dabei unter Umständen die
Telefonnummer 01805 77999704 genannt.
"Brot für die
Welt" hat mit diesen Anrufen nicht das Geringste zu tun. Geben
Sie deshalb in keinem Fall – auch nicht auf Nachfrage – Ihre
Kontodaten am Telefon an.
Der Vorgang wurde
von "Brot für die Welt" an die Staatsanwaltschaft gemeldet.
Mit freundlichen
Grüßen
Karin Deraëd,
Diakonisches Werk Bayern e. V. |