Home

Pfarramt

Kirche im Leben

Kirchenvorstand

Kirchenmusik

Jahresprogramm

Musica Sacra

Kantorei

Posaunenchor

Kinder- und Jugendchöre

Instrumentalgruppen

Kirchenband

Gospelchor

Kinder- u. Jugendarbeit

Kindergarten

Dekanat

Links

Kontakt     Index A - Z     Sitemap    Impressum

 

Sie sind hier: Home > Kirchenmusik > Kindermusical 

Kindermusical


So schön kann Chorsingen sein

 

Publikum war begeistert von der Aufführung des Musicals „Joseph“ in der Stadthalle

 

Bad Neustadt (new)  Eine fantastische Leistung erlebte eine restlos begeisterte und aus allen Nähten platzende Stadthalle mit dem Kindermusical „Joseph“, das unter Leitung der Kirchenmusikdirektoren Karin und Thomas Riegler zu einem großartigen Gesamtkunstwerk wurde und viele Eltern mit Recht mächtig stolz darauf machte, dass auch ihr Sprössling einen wichtigen Beitrag zum Gelingen geleistet hat.

 

Es klappte alles wie am Schnürchen, die alttestamentliche Geschichte von Joseph, der von seinen Brüdern als Sklave an eine Karawane verkauft und später zur rechten Hand des Pharao wird, entfaltet sich in unglaublicher Dichte und Bühnenpräsenz vor den staunenden und mitfiebernden Zuschauern. Das Ganze ist so spannend inszeniert, steckt voll erfrischender Ideen, dass die Gegenwart prickelt. Ob das bei den Sonntagspredigten, die sich jetzt erst wieder den Joseph vorgenommen hatten, auch so war?

Allergrößte Bewunderung haben die mutigen Solisten verdient, die trotz ihres jugendlichen Alters erstaunlich souverän mit wunderschönen Stimmen, klarer Artikulation und schauspielerischer Ausstrahlungskraft den gewichtigen Inhalt spüren ließen. Mit großer Ruhe sang Joseph seine Lieder, nur ein kleines Zupfen der Finger am Gewand verriet etwas von der Anspannung seiner tollen Darstellerin Emma Link.

Präzise Einsätze und große Musikalität zeichneten auch alle anderen Solisten aus, von denen Leonie Groß mit ihrem rührenden Blues als Jakob, der um seinen Sohn Joseph trauert, und die anmutige Sarah Schulz, die als Frau Potifars mit ihrer Schönheit kokettiert, herausgegriffen seien. Alle hatten über ihr eigenes Können hinaus einen sicheren Rückhalt: die Dirigentin Karin Riegler, die jede Note, jede Silbe, jede Regung allgegenwärtig parat hatte.

Hübsch anzuschauen und anzuhören war das „Musical-Rückgrat“, das äußerst diszipliniert zu seinen musikalischen Kommentaren ansetze: die Kinderchöre der evangelischen Gemeinde. Frisch klang es, wenn sie Joseph als Träumer verspotteten oder den unschätzbaren Wert der Versöhnung in die Herzen sangen.

Nicht genug mit der musikalischen Vielfalt, von der diese großartige Produktion lebt – um sie so richtig rund werden zu lassen, war keine Mühe zu groß. Das alte Ägypten rückte nahe durch eine überdimensionale Ramses-Statue aus den Beständen des Meininger Theaters, für die instrumentale Begleitung taten sich Virtuosen ihres Fachs zusammen: Cordelia Schleier (Violine), Jürgen Weyer (Trompete), Anne Riegler (Klavier), Wolfgang Kriener (Kontrabass) und Frank Greier (Schlagzeug).

Sogar tänzerische Elemente verstärkten den umwerfenden Gesamteindruck, der Garde-Nachwuchs der Nes-Ka-Ge brachte so richtig Schwung vor Jakobs Zelt und wurde gebührend gefeiert. Unter den optischen Reizen ragte die Kamelkarawane heraus, die eindrucksvollen Tiere machten ihren Treibern sichtlich Spaß.

Bleibt der Kern der biblischen Geschichte, an die Akteure und Zuschauer gleichermaßen spielerisch durch die angenehme Musical-Verpackung herangeführt wurden. In seiner Begrüßung hatte Thomas Riegler die zentralen Aussagen genannt: den Gedanken der Versöhnung und die Kraft der Träume. Wie sie vermittelt wurden, das machte auch Regionalbischof Christian Schmidt (Ansbach) Freude und verdiente seine höchste Anerkennung.

Und alle, die beim ersten Aufführungsabend keinen Platz mehr fanden, weil der Zustrom einfach zu groß war, konnten sich glücklich schätzen, dass ihnen eine zweite Chance geboten wurde.

Mainpost vom 21.07.11

Karin Nerche-Wolf

ONLINE-TIPP

Mehr Bilder unter

http://rhoengrabfeld.mainpost.de

 

Die Schrift an der Wand

 

 

Kindermusicals 2002 - 2009

Kindermusical von Hella Heizmann

Mittwoch, 29. Juli 2009, 18:00 Uhr

Donnerstag, 30. Juli 2009, 18:00 Uhr

Stadthalle Bad Neustadt

Mitwirkende: Kinderchöre, Stadtgarde der Gartenstadt,
Saxophon: Anna Albu, Querflöte: Gunda Schwen, Klavier: Andrea Öhme
Kontrabass: Wolfgang Kriener, Schlagzeug: Frank Greier
Leitung: Karin und Thomas Riegler

 

Eintritt frei, Spenden erbeten!

 

Das Musical „Die Schrift an der Wand“ von Hella Heizmann spielt zur Zeit des babylonischen Reiches um 600 vor Christus. Im Mittelpunkt der Handlung steht der Prophet Daniel, der am Königshof von Babylon mit den Königen Belsazer und Darius ein aufregendes Leben verbringt: Eine geheimnisvolle Schrift an der Wand beunruhigt Belsazer, doch Daniel kann die Schrift als einziger deuten und wird der drittmächtigste Mann im Reich. Nach Belsazers Tod wird Darius König und Daniel landet durch eine Verschwörung in der Löwengrube.

Doch Daniel hat ein unerschütterliches Gottvertrauen und überlebt. Die Rahmenhandlung des Musicals mit einer geheimnisvollen Fremden und einigen Teenies stellt einen Bezug der alten biblischen Geschichte zur heutigen Zeit her.
Das Musical wird aufwändig inszeniert:

Ein engagiertes Mitarbeiterteam baut diverse Kulissen und Requisiten: Löwenkäfig, Löwenmasken, Thron, Kamel…
Die Werkstatt des Meininger Theaters konstruiert einen Nachbau des berühmten Ischtartors. Etwa 90 Mitwirkende werden auf der Bühne sein: Chöre, Solisten, Tänzerinnen und Musiker.

Karin und Thomas Riegler haben die Leitung. Die Musicalaufführungen sind der Höhepunkt im Kinderchorjahr; monatelange Proben und ein anstrengender „Endspurt“ in den Wochen kurz vor den Sommerferien bringen die Mitwirkenden zu Höchstleistungen.

Wir laden Sie ganz herzlich zum Besuch des Musicals ein und freuen uns, wenn Sie mit einer freundlichen Spende am Ende der Veranstaltung mit dazu beitragen, dass die Kosten gedeckt werden können.
Karin und Thomas Riegler

Ein Musical wie aus einem Guss

Stadthalle feierte evangelische Kinderchöre und ihre „Schrift an der Wand“ Bad Neustadt (new)

Da kam Karin Riegler zum Schluss doch noch in Verlegenheit. Das Publikum in der voll besetzten Stadthalle hatte schon zu einer Zugabe begeistert mitgeklatscht, jetzt forderte es eindringlich eine weitere. Ein echtes Problem, denn was bietet sich an, was lässt sich aus dem Musical als Einzelteil herauslösen?

Denn zum Zerlegen ist „Die Schrift an der Wand“ wirklich nicht geeignet. Sie kam so rund und schön auf der Bühne daher, dass sie das Prädikat „wie aus einem Guss“ verdient hat. Und dabei offenbarte eigentlich jede Szene unzählige Kleinigkeiten, aus denen sich die liebevolle Gestaltung zusammensetzte.

Sie konnte gelingen, weil alle mitzogen, alle begeistert dabei waren, als es darum ging, dieses Musical-Projekt auf die Beine zu stellen. Der Kern, um den das Kantorenehepaar Karin und Thomas Riegler das Geschehen rankte, waren die Kinderchöre der evangelischen Gemeinde. Einige besonders talentierte junge Stimmen waren bald für die solistischen Rollen ausgemacht. Dann aber streckten sich die Fühler in verschiedene Richtungen.

Zu den Eltern, die mithalfen, eine fantastische Löwengrube für den Daniel auszuheben – mit einem Gatter und Ultraviolett-Licht – , zum Karnevalsverein Stadtgarde, der mit seinen liebreizenden Tänzen den orientalischen Ort des Geschehens vor die Augen zauberte, zum Meininger Theater, in dessen Werkstatt das beeindruckende Ischtartor als prägende Kulisse entstand.

Damit nicht genug, es ließen sich noch viel, viel mehr Menschen einspannen – freiwillig und voller Freude: neben den Instrumentalisten auch Hände, die kostümieren, schminken, aufbauen und beschallen. Gemeinsam hoben sie eine tolle Produktion aus der Taufe, in deren Mittelpunkt alttestamentliches Geschehen mit Verbindung zur Gegenwart und natürlich die Musik standen.

Denn dass all die jungen Menschen das Musizieren als einen Weg für ihr Leben erkannt haben, erfüllte Dirigentin Karin Riegler mit besonderer Freude. Schließlich hatten sie und ihr Mann das Ihrige dazu beigetragen, dass aus den jungen Kehlen wohl tönender Gesang zu vernehmen war, der aus dem Inneren kam und das Innere der Zuschauer erreichte.

Mainpost vom 31.07.09

Karin Nerche-Wolf

 

Top

letzte Aktualisierung 12.08.2011